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Tagespresse , 27.11.2015, 14:45

Mit Carbon zu neuen Titeln: Rennrodel-Weltcupsieger gehen mit neuem Schlitten von thyssenkrupp an den Start

  • Kooperation mit Rennrodelteam Eggert/Benecken ausgeweitet
  • Zukunftswerkstoff Carbon soll Fahreigenschaften verbessern

Das Rennrodelteam Toni Eggert und Sascha Benecken startet am kommenden Samstag in Innsbruck mit einem von thyssenkrupp neu entwickelten Schlitten in die Wintersaison. Der Rennrodel wurde im Rahmen einer im letzten Jahr gestarteten Entwicklungskooperation neu entwickelt und aufgebaut. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Fahreigenschaften des Rennrodels zu optimieren. Ingenieure von thyssenkrupp haben dabei ihr umfangreiches Material- und Fertigungs-Know-how eingebracht. Der Werkstoff Carbon soll das Sportgerät zukünftig noch schneller machen.

„Wir wollen diesen Winter nicht nur unseren Weltcup-Titel verteidigen, wir streben auch unseren ersten Weltmeistertitel im Doppel an“, sagt Sascha Benecken, Hintermann im Doppelsitzer. Seit 2010 bilden Toni Eggert und Sascha Benecken ein Rennduo. 2013 wurden sie gemeinsam Europameister. Ihr Ziel: Gold bei den Olympischen Spielen 2018 in Südkorea.

Die Zusammenarbeit mit thyssenkrupp wurde in der letzten Wintersaison gestartet. Der erfolgreiche Verlauf der Saison hat den Entwicklungsansatz bestätigt: Das Team Eggert/Benecken konnte mit dem von thyssenkrupp entwickelten Schlitten bereits den Gesamt-Weltcup sowie den deutschen Meistertitel gewinnen.

„Im letzten Winter haben wir uns vor allem auf die Fahrwerkskomponenten konzentriert“, berichtet Peter Wiesner, Leiter des Entwicklungszentrums für Motorenkomponenten bei thyssenkrupp. „Diesen Sommer haben wir das Engagement ausgeweitet. Unsere Carbon-Experten haben sich gemeinsam mit den Rodlern die Verkleidung des Sportgeräts angeschaut und weiterentwickelt. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir mit dem neuen Material und unserer Verarbeitungskompetenz den Schlitten um die entscheidenden tausendstel Sekunden schneller machen können“.

Carbon ist ein innovativer Werkstoff der Zukunft – sehr leicht und trotzdem extrem stabil. Die Ingenieure vom thyssenkrupp TechCenter Carbon Composites in Dresden konnten ihre Erfahrungen aus Projekten mit der Automobil- und Flugzeugindustrie auf den Rennschlitten übertragen.

„Mit thyssenkrupp haben wir einen starken Partner an unserer Seite, der uns ganz neue Möglichkeiten beim Schlittenbau eröffnet. Wir sind gespannt darauf, mit dem neuen Schlitten in die Saison zu starten und freuen uns, gemeinsam mit thyssenkrupp einen weiteren Schritt Richtung Olympia zu machen“, erläutert Toni Eggert, Vorder- und Steuermann des Rennrodelduos.

Rennrodel im Spitzensport sind technisch anspruchsvolle Sportgeräte. Gewicht, Aerodynamik und Manövrierbarkeit sind die wichtigsten Kriterien, wenn es um die entscheidenden Sekunden im Eiskanal geht. Dabei sind die Rodel während des Rennens enormen Kräften ausgesetzt. Die Doppelsitzer erreichen in der Bahn Geschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern. Speziell in den Kurven wirken auf die Gesamtkonstruktion des Schlittens Fliehkräfte von bis zu 1,3 Tonnen ein. Das stellt an Fahrer und Material höchste Ansprüche.

Sehen und lesen Sie mehr über die Entwicklungskopperation von thyssenkrupp und dem Rennrodelteam Eggert/Benecken auf unserem Company Blog: https://engineered.thyssenkrupp.com/rodeln-leicht-gemacht/

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